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Frage: Frauen und Männer Berufe
Ist Sehr gut
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muss nicht sein
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Autor Thema: Bohren, sägen, löten - Mädchen zeigten am Girls' Day ihr Können  (Gelesen 763 mal)
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« am: April 26, 2008, 15:20:07 »

Bundesweit wurden gestern Mädchen eingeladen einen Tag lang in technische Berufe hineinzuschnuppern. Dem Aufruf der Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises und der Industrie- und Handelskammer zu Köln am "Girls' Day" ihre Türen zu öffnen, sind in diesem Jahr wieder zahlreiche Unternehmen quer durch den Kreis gefolgt. Namhafte oberbergische Ausbildungsbetriebe wie Radium Lampenwerk und Jockey Plastik in Wipperfürth, Rüggeberg in Marienheide, ISE Innomotive Systems Europe und NORWE in Bergneustadt oder Hans Berg in Reichshof boten den Mädchen Betriebsbesichtigungen, Mitmachaktionen und Informationsveranstaltungen an
Die Bergische Achsen Werke in Wiehl bereiteten eine "Mitmachaktion" für 72 Mädchen aus 17 regionalen Schulen vor. Die jungen Frauen wurden dort mit Berufsfeldern in Kontakt gebracht, die sie normalerweise im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Jede Schülerin konnte an drei von sechs Workshops teilnehmen. Im Ausbildungsbereich IT erhielten die Mädchen einen Einblick in die Ausbildung als Fachinformatikerin und wurden mit dem Aufbau einer Videokonferenz beauftragt. In der Abteilung Metallbearbeitung wurden den jungen Gästen handwerkliche Grundlagen gezeigt. Dabei seien vor allem Genauigkeit und Konzentration wichtig. Die Schülerinnen waren begeistert. "Mir hat der heutige Tag richtig gut gefallen. Das Tolle daran war, dass wir etwas selbst herstellen konnten.", beschrieb Lara Engelbert, Schülerin des Hollenbergs Gymnasiums in Waldbröl, ihre Erfahrungen.

Barbara Schwartenbeck, Teamleiterin des Personalwesens, beklagte, dass im Betrieb nur zehn Prozent Frauen angestellt sind. Als wichtigste Aufgabe der Aktion sieht daher Harold Meyer, der bei dem Girls' Day die elektrotechnische Abteilung betreute, die Berührungsängste bei den Mädchen abzubauen und eine Brücke zwischen Schule und Beruf zu bilden. „Um Frauen in technische Berufe zu locken, benötigt man in der Schule nicht bloß theoretisches Wissen sondern auch angewandte Praxis. Nur so kann man die vorhandene Schwelle herabsetzen", beteuerte der Elektrotechniker.
Auch der Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln bot interessierten Mädchen Technik zum Anfassen. In diesem Jahr beteiligten sich 50 Mädels ab der achten Jahrgangsstufe von fünf oberbergischen Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen am Girls' Day. Nach einer Begrüßung und Führung über das ehemalige Steinmüller Gelände wurden die Schülerinnen nach ihren Interessen in Gruppen aufgeteilt und besuchten, begleitet von Paten, Studenten und Dozenten der Hochschule, die verschiedenen Arbeitsplätze, Labore und Hörsäle. Es ging um Themen wie "Das kauf ich euch ab - vom Werbespot zum Fahrkartenautomat: praxisnahe Medieninformatik", "Kunststoff-Pilze selbst geschäumt" oder "Wie konstruiere ich einen Briefbeschwerer und lasse ihn fertigen?". Andrea Kühn, Schülerin der zehnten Klasse des Grotenbach Gymnasiums, hat die Informationsveranstaltungen sehr gefallen: „Ich habe heute viel Interessantes über technische Studienmöglichkeiten erfahren und es hat mich schon zum Nachdenken angeregt.“

Der Aggerverband hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Rösrath 46 Schülerinnen sogenannte "Männerberufe" vorgestellt. Die Mädchen lernten umwelttechnische Ausbildungsberufe, wie Fachkraft für Abwassertechnik und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice sowie weitere handwerkliche Berufe kennen. Besonders spannend wurde es, als die Schülerinnen selbständig einen Bagger fuhren oder ein Schweißgerät bedienen durften. Bei der Besichtigung der Abwasserbehandlungsanlagen, des Regenüberlaufbeckens Volberg und der Kläranlage, wurden zwar einige Nasen gerümpft, doch alle waren beeindruckt von der aufwendigen Technik, die zur Reinigung des Abwassers notwendig ist.


Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=1&iArticleID=73887
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Gruß Backdraft
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« Antworten #1 am: April 27, 2008, 00:07:54 »

Ich Persönlich finde es gut das immer mehr Mädchen auch Männer Berufe Erlernen können.  smile  smile Das war doch  früher Undenkbar.  no no  :nono:Entweder du wurdes Verkäuferin oder Friseuse  Sekretärin  usw. Aber an einen Männer Beruf brauchtest du gar nicht zu denken,   will nicht  will nicht Im gegen teil zu früher hat sich in der Hinsicht viel getan. Und das finde ich sehr gut.  smile smile
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« Antworten #2 am: April 27, 2008, 10:44:17 »

Ja das finde ich auch da schließe ich mich doch mal an. Ok ich weiß nicht wie es früher war aber ich kann es mir denken das man nicht so in die "Männerberufe" gehen konnte als Frau, was ich sehr schade finde, den ich habe die Erfahrungen gemacht. Und zawr habe ich etwa vor ein bis zwei Jahren ein Schülerpraktikum absolvieren müssen zuerst war ich in einem Blumengeschäft, als mir das aber nach veier Tagen nicht mehr gefiel hieß es was mache ich jetzt da ich zu der Zeit noch sehr großes Interesse daran hatte in einen Handwerksbetrieb zu gehen habe ich nach einem Platz in einer Schreinerei gesucht und auch was gefunden dann habe ich die restlichen zwei Wochen dort verbracht, ich fand es sehr gut dort.
Und ich finde wenn ein Mädchen solche Interessen hat sollte man Ihnen diese Chane geben.
Ich finde es auch mittlerweile richtig gut das nicht mehr alles so abgestempelt wird, den Mädchen können und sollten auch in einen Handwerks betrieb dürfen oder warum dürfen Jungs in Kindergärten oder Frieseure werden.  baeh zunge raus baeh zunge raus
Also bitte gleiches Recht für alle!!!  smile smile smile
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Eure
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« Antworten #3 am: April 27, 2008, 21:59:38 »

Ja und dann kommt noch was hinzu was es früher auch nicht gab.Erstens gab es kein Praktikum wo man sich ein bisschen umsehen hätte können,  no no und mit 16 oder 17 sind wir auch nicht aus der Schule  gekommen. no no no no Oder du musstest schon auf einem Gymnasium gewesen sein, sonst warst du mit 14 Jahren aus der Schule. dfr21 dfr21 Bei mir kam noch dabei, ich wollte gerne Krankenschwester werden. dfr002 dfr002 Aber in unserer Gegend gab es  keine Schwestern Schule.  :nono:Um da hinzukommen hätte ich nach Köln gemusst und wäre da die ganze Woche geblieben, und das hat mein Vater nicht erlaubt. stinkefinger In einer Großstadt alleine und das auch noch als Mädchen. Das war in meiner Zeit schon ein Problem. Dagegen haben die Jungen Leute von heute unendlich viele Möglichkeiten gegen früher. Der Nachteil heute ist der Arbeitsmangel der heute überall ist und die wenigen Lehrstellen. tz tz
               
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« Antworten #4 am: April 28, 2008, 03:20:48 »

Gummersbacher Mädels blickten hinter die Kulissen technischer Berufe
Viele Oberbergische Firmen öffneten letzte Woche ihre Tore für die interessierten Mädchen. An der Fachhochschule Gummersbach hatten die Mädchen die Möglichkeit an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Von der praktischen Medieninformatik, über den Lernort und Arbeitsplatz Hochschulbibliothek bis hin zur Frage "Wie erstelle ich eine eigene Homepage?" wurden den Schülerinnen von Studenten der Fachhochschule erste Eindrücke der technischen Studienrichtungen vermittelt. Umfangreiches Informationsmaterial zum Thema "Berufe für Mädchen mit Zukunft" soll auf dem Weg in den richtigen Beruf helfen.

Um 8 Uhr war Schichtbeginn für Philin Gouranis, Lisa Kübbeler, Anita Wink von der Realschule Hepel und Alica Witzke von der Gesamtschule Derschlag bei der Gummersbacher Feuerwehr. Nach der Begrüßung durch den Leiter, Friedhelm Köster, wurde die Wachmannschaft um Thomas Vosskuhle, Frank Feldmann und Detlef Hayer den jungen Damen vorgestellt. Um den Dienstbetrieb aufnehmen zu können, mussten die Mädchen zuerst Einsatzhose, Einsatzjacke, sowie Feuerwehrhelm und Handschuhe anziehen. Bei der Führung durch die Wache standen die Feuerwehrmänner Frage und Antwort. Interessiert waren die jungen Gäste an den Dienstzeiten, Ausbildungsdauer und Voraussetzung für den Beruf „Feuerwehrmann“.

["Wassermarsch" hieß es bei den Mädels bei der Gummersbacher Feuerwehr.]

Richtig groß wurden ihre Augen beim Thema Einsatz der Schutzausrüstung, wie dem Sicherheitsgurt zur Absturzsicherung, dem 20 Kilogramm schweren Atemschutzgerät und Geräte der Technischen Hilfeleistung wie hydraulische Rettungsschere und Spreizgerät. "Man, sind die Sachen schwer. Damit soll ich noch in ein brennendes Haus laufen, um Menschen zu retten und Feuer zu löschen?", hörte man die Aussagen der überraschten Mädels. Das Kochen und der Einkauf für das Mittagessen wurden von Frank Feldmann und den Mädchen organisiert. Die Girls waren begeistert, dass Feuerwehrleute sogar richtig gut kochen können.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der dreißig Meter langen ausfahrbaren Drehleiter und der Aussicht auf die Innenstadt. Danach folgte die Absturzsicherung. Hier wurde ein Teil der drei Tage dauernden Ausbildung -Schaukeln im Auffanggurt in fünf bis acht Metern Höhe mit den Mädchen geprobt. Brandbekämpfung und die Vornahme eines C-Rohr bei LKW-Brand bildeten den Abschluss eines schönen Tags sowohl für die Mädchen und als auch für die Feuerwehr.

http://www.oberberg-aktuell.de/images/upload/2008/04/28-4-2008girlsday3.jpg
http://www.oberberg-aktuell.de/show-article.php?iRubrikID=1&iArticleID=73951&exthov=0804280133
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Gruß Backdraft
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