Welcome Guest , please login or register
Ihr befindet Euch in der Quasselbox-gl.de
Mai 22, 2012, 06:55:31 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
 
  Übersicht   Forum   Hilfe Arcade Seiten Shop Staff-List User Bildergallery Links Einloggen Registrieren **
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Mai 22, 2012, 06:55:31

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
die neusten Artikel
[Gestern um 21:29:52]

[Gestern um 21:28:47]

[Gestern um 21:28:08]

[Gestern um 21:27:20]

[Gestern um 16:04:39]

[Gestern um 13:35:25]

[Gestern um 13:34:38]

[Gestern um 13:33:58]

[Gestern um 13:33:03]

[Gestern um 13:32:20]

[Gestern um 13:31:28]

[Gestern um 13:30:18]

[Gestern um 13:28:58]

[Gestern um 13:25:00]

[Mai 20, 2012, 11:31:55 ]

[Mai 20, 2012, 09:10:42 ]
11 Gäste, 0 Mitglieder
« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 2 » Nach unten Drucken
Autor Thema: Fall Hannah in Oberdollendorf. 14 Jährige tot gefunden.  (Gelesen 1726 mal)
Bernd das Brot
User
Abenteurer
**

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 24


WWW
« am: September 03, 2007, 23:51:55 »

Quelle: General Anzeiger

Vermisste 14-jährige Hannah tot - Opfer eines Gewaltverbrechens

Leiche am Mittag 300 Meter von der Haltestelle in Oberdollendorf in einem dichten Gebüsch gefunden

Königswinter.
(mel/jad/dpa) Schock und tiefe Trauer in Königswinter: Die seit fünf Tagen vermisste 14-jährige Hannah ist tot. Die Schülerin wurde unweit ihres Elternhauses Opfer eines «schrecklichen Gewaltverbrechens», wie die Polizei in Bonn berichtete. Vom Täter gebe es noch keine Spur. Auch die genaue Todesursache sei noch unbekannt, sagte Kriminaldirektor Ralf Dittrich.

Es sei ebenfalls noch nicht sicher, ob ein sexueller Missbrauch vorliege. Weitere Angaben zu dem Gewaltverbrechen wollten die Ermittler nicht machen.

Hannah war am vergangenen Mittwochabend kurz nach 20 Uhr auf dem Nachhauseweg spurlos verschwunden. Die Leiche des 1,60 Meter großen Mädchens wurde nach Angaben der Polizei am Mittag bei einer groß angelegten Suchaktion mit rund 200 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei gefunden. Das tote Mädchen lag auf einem privaten Autofirmengelände an einem Hang in dichtem Gebüsch - nur etwa 300 Meter entfernt von dem Ort, wo die 14-Jährige zuletzt gesehen worden war.

Die Bonner Staatsanwaltschaft und die Mordkommission seien mit Hochdruck bei den Ermittlungen, sagte Oberstaatsanwalt Fred Apostel. Aus der Bevölkerung seien rund 100 Hinweise eingegangen.

Die traurige Nachricht traf auch Hannahs Mitschüler schwer. Spontan entschied die Schule, am Dienstag den Unterricht ausfallen zu lassen und um Hannah zu trauern. Polizei und Mitschüler der Jugenddorf-Christophorusschule hatten in den Tagen zuvor auf Handzetteln mit einem Foto des hübschen Mädchens die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten.

Tagelang durchstreiften Polizisten das Gebiet rund um die Haltestelle. Auch Freunde und Bekannte von Hannah suchten Waldstücke im Siebengebirge ab. Für das Fernbleiben von Hannah gab es keine normale Erklärung - in Familie und Umfeld soll alles gestimmt haben.

Die Schülerin war nach einem Besuch bei ihrem 16-jährigen Freund mit Bus und Stadtbahn bis zur heimatlichen Haltestelle in Königswinter-Oberdollendorf gefahren. Aufnahmen einer Überwachungskamera der Linie 66 zeigen sie beim Verlassen der Bahn an der Station Oberdollendorf-Nord. Seither fehlte von ihr ein Lebenszeichen. Vom Fundort des Mädchens bis zu ihrem Elternhaus waren es nur etwa 400 Meter. Der Fundort liegt nicht auf dem Nachhauseweg des Mädchens, sondern in der entgegengesetzten Richtung auf dem Grundstück des Autohauses - in einem Bereich, in dem die Firma alte Fahrzeuge abstellt.

Staatsanwalt Fred Apostel erklärte bei der Pressekonferenz im Bonner Polizeipräsidium am Nachmittag, es würden bewusst keine Einzelheiten bekanntgegeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.


http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/1043037/polizei_bonn
meldet:

POL-BN: Hannah aus Königswinter ist tot
Bonner Mordkommission und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf
PP Albers: "Trauer und Entsetzen über diese Gewalttat"

   Königswinter (ots) - Die seit Mittwoch vergangener Woche vermisste
14-jährige Hannah aus Königswinter ist tot. Beamte einer
Einsatzhundertschaft fanden die Leiche des Mädchens am heutigen
Mittag in einem Gebüsch auf einem Firmengelände in
Königswinter-Oberdollendorf. Auf Grund der Gesamtumstände gehen die
Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Die Bonner
Staatsanwaltschaft und Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf.
Die Todesursache steht bislang nicht fest. Der Leichnam wurde zur
Obduktion in die Bonner Rechtsmedizin gebracht.
"Trauer und Entsetzen über diese Gewalttat lösen die Ungewissheit der
vergangenen Tage ab!" Mit diesen Worten eröffnete Polizeipräsident
Albers eine kurzfristig einberufene Pressekonferenz im Präsidium.
Zuvor hatte er den Angehörigen der Verstorbenen persönlich sein
Beileid ausgedrückt.
Oberstaatsanwalt Fred Apostel erklärte, dass Mädchen sei einem
brutalen Verbrechen zum Opfer gefallen. "Ich bin zutiefst davon
überzeugt, dass wir den oder die Täter finden werden!" Zu den
Umständen der Tat machte er aus ermittlungstaktischen Gründen keine
Angaben.
Das Mädchen war vor fünf Tagen auf dem Heimweg in
Königswinter-Oberdollendorf verschwunden. Die Polizei hatte daraufhin
mit einem Großaufgebot nach der 14-Jährigen gesucht. Der mehrfache
Einsatz eines Polizeihubschraubers, mehrere Diensthunde, Flugblatt-
und Plakataktionen, Befragungen von Familienangehörigen und Freunden,
sowie die Suchaktionen von Beamtinnen und Beamten hatten zunächst
keine Hinweise auf den Aufenthaltsort von Hannah gebracht.
Heute Vormittag startete die Polizei eine erneute Suchaktion mit fast
zweihundert Beamtinnen und Beamten. Um 12.30 Uhr wurden die
schlimmsten Befürchtungen wahr, zwei Polizisten der
Einsatzhundertschaft fanden Hannahs Leiche in einem dichten Gebüsch
auf einem privaten Firmengelände.
"Ob der Fundort der Leiche auch der Tatort ist, steht bislang nicht
fest!" erklärte Kriminaldirektor Ralf Dittrich. Derzeit laufen am
Fundort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen. Außerdem gehen die 
Ermittler der Mordkommission den rund 100 Hinweisen aus der
Bevölkerung mit Hochdruck nach.
"Wir setzen alles daran, diese Tat schnell aufzuklären! Schon aus
diesem Grunde werden wir die Mordkommission personell weiter
aufstocken. Unabhängig davon, sind wir weiterhin auf die Mithilfe der
Bevölkerung angewiesen", so Kriminaldirektor Dittrich weiter. 
Wer in den vergangenen Tagen im Bereich Königswinter-Oberdollendorf 
verdächtige Beobachtung gemacht hat, die mit dem Verbrechen im
Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich sofort unter der
Rufnummer 0228 / 150 mit der Bonner Polizei in Verbindung zu setzen.
Die Opferschützer des Kommissariats Vorbeugung der Bonner Polizei
betreuen die Familienangehörigen und enge Freunde der Verstorbenen.
Außerdem stehen sie in engem Kontakt mit der Schulleitung.
Die Jugendorf Christophorus Schule (CJD) bietet ab sofort in der nahe
gelegenen Kirche "Maria Königin des Friedens" auf dem Cleethorpeser
Platz in Königswinter einen Ort der Trauer und Besinnung für die
Schüler, ihre Eltern, Angehörigen und Lehrer an.
 

   



Polizeipräsidium Bonn
- Pressestelle -
53227 Bonn, Königswinterer Str. 500
Tel: 0228 / 15-2035
Fax: 0228 / 15-1202
pressestelle@bonn.polizei.nrw.de

Mein Kommentar: Tragische Sache, vorallem Entsetzt mich das ich grade mal 4 Kilometer weit vom Ort des Geschehens weg wohne, in einem Ort den ich immer für recht unauffällig hielt. Ich hoffe für alle Beteildigten und Angehörigen, das der/die Täter bald gefasst werden und eine angemessene Strafe erhalten. Vorallem war ich heute, als ich die Flyer aus dem Bus sah etwas entsetzt, da Hannah meiner besten Freundin sehr ähnlich sieht. Da kommt man ins Grübeln, das sowas auch einem selber, bzw. Menschen die einem nahe stehen passieren kann. Sowas sollte man sich immer vor Augen halten: Es kann jedem passieren.

MfG und tief erschüttert aus Königswinter
Steven aka Bernd das Brot
Gespeichert

Update: 05. April 2009
www.stadtbahngallery.de.vu
Bernd das Brot
User
Abenteurer
**

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 24


WWW
« Antworten #1 am: September 05, 2007, 16:45:44 »

Ein Lichterweg zum Gedenken an Hannah

Schweigemarsch am Mittwochabend durch Dollendorf - Auch an den Nachbarschulen ist die Anteilnahme groß

Königswinter.
Die Trauer über das Schicksal der 14-jährigen Hannah aus Oberdollendorf macht weder am Gelände der Jugenddorf Christophorusschule, noch an den Stadtgrenzen Königswinters Halt. So herrschte am Dienstag auch an den Schulen im Umkreis die Betroffenheit über den gewaltsamen Tod der Realschülerin vor.

Am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium in Oberkassel bildeten sich lange Schlangen an den ausliegenden Kondolenzlisten, die in einem eigens eingerichteten Raum auslagen. Die Privatschule wird auch von vielen Königswinterer Kindern besucht, sodass es zahlreiche enge persönliche Kontakte zwischen den Schulen gibt. Und auch Hannah aus dem benachbarten Dollendorf war für viele Kalkuhl-Schüler eine gute Bekannte.

Während des gesamten Schultags wurde an dem Gymnasium an der Königswinterer Straße nach geeigneten Formen gesucht, der gemeinsamen Trauer Ausdruck zu verleihen. Am Schulzentrum Oberpleis gedachten die Jugendlichen ihrer Altersgenossin am Dienstag mit einer Schweigeminute.

Vor allem auf dem Gymnasium ist die Stimmung bedrückt, denn eine ältere Schwester Hannahs geht hier zur Schule. "Auch im Unterricht wurde über das Thema gesprochen", sagt Direktor Friedrich Krautschneider. Am Bad Honnefer Siebengebirgsgymnasium stand den Schülern ein Lehrer als Notfallmanager zur Verfügung, der mit dem Krisenstab am CJD zusammenarbeitet. Einig sind sich die Schulleitungen in ihrer Haltung, die Kinder angesichts der offenstehenden Aufklärung des Verbrechens zwar zur Vorsicht zu mahnen, ihnen aber nicht unnötig Angst zu machen.

In der Kirche Maria Königin des Friedens in unmittelbarer Nähe der Christophorusschule war bereits am Wochenende für Hannah gebetet worden. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Todesnachricht hatte Pastor Ulrich Oligschläger, erst seit wenigen Tagen in Königswinter, einen Gedenkgottesdienst abgehalten. Auch liegt in der schulnahen Kirche täglich von 8 bis 18 Uhr ein Kondolenzbuch aus.

Am CJD hat am Mittwoch der vermutlich schwerste Tag in der Schulgeschichte Lehrer und Schüler in Trauer vereint. Gymnasium und die von Hannah besuchte Realschule hatten sich Ruhe vor jeglichen Unbefugten auserbeten: Zutritt hatten ausschließlich Schulangehörige. Polizisten unterstützten die Schule beim Schutz vor Schaulustigen und respektlosen Medienvertretern.

Zudem stehen am CJD bis auf weiteres 32 Notfallseelsorger und Kräfte des Bad Honnefer Malteser Hilfsdienstes bereit, die sich in enger Abstimmung mit Polizei und Schulleitung um Schüler und Lehrer kümmern und zwischen 6.30 bis 22 Uhr unter der Rufnummer (0 22 23) 92 22 44 zu erreichen sind.

In den ersten beiden Stunden hatten sich alle Schüler zur Andacht versammelt, bevor sie - auch einem Rat der Polizei entsprechend - zum Unterricht in die Klassen gingen. "Den Schülern ist beim Weg zurück in die 'Normalität' in ihrer vertrauten Umgebung an besten geholfen", sagt CJD-Leiter Reinhard Koglin.

Doch vorerst dauert der Schockzustand an Hannahs Schule an, wie auch die unzähligen Einträge im Internet-Kondolenzbuch des CJD belegen. Am Mittwochmorgen wird dem Mädchen der Schulgottesdienst in der dritten Stunde gewidmet werden. Für Mittwochabend haben Eltern und Schulleitung zu einem Lichterweg aufgerufen.

Der Fackelzug, der ausdrücklich auch der Bevölkerung und den benachbarten Schulen Gelegenheit zur Anteilnahme bieten soll, formiert sich um 19 Uhr am Dollendorfer Cäsariusdenkmal und führt durch Dollendorf zur Schule.



Das CJD hat für Hannahs Familie ein Spendenkonto eingerichtet. Die Bankverbindung lautet: WGZ-Bank, Konto-Nr.: 11 00 39 28 17, Bankleitzahl: 300 600 10.

(05.09.2007)

Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10001&detailid=353105
Gespeichert

Update: 05. April 2009
www.stadtbahngallery.de.vu
Bernd das Brot
User
Abenteurer
**

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 24


WWW
« Antworten #2 am: September 05, 2007, 21:10:20 »

Noch mal und das letzte mal zu diesem Thema meine Wenigkeit:

Ich war bei diesem Fackelzug, und ich war überwältigt. Darum möchte ich meine Eindrücke gerne kurz hier niederschreiben.
Es herrschte auf dem Fackelzug absolute Ruhe, Trauer, Anteilnahme und Frieden. Menschen jeden Alters, jeder Abstammung gingen schweigend einen 2 Kilometer weiten Marsch zu der Schule welche den Marsch veranstaltet hat. Ich ging recht weit hinten, und ich sah nur ein Meer aus Licht und Trauernden Menschen. Dieser ausdruck der Trauer, und des Protestes. Es wurde einem die Botschaft vermittelt: Diese Bestie von Mensch hat ein Kind aus unserer Gemeinde, und auch aus dem Leben gerissen, und darum trauern wir, aber noch ein Kind bekommt er nicht. Ein Plakat lässt mich bisher immernoch nicht los. Es hatte die Aufschrift: Wir lieben unsere Kinder. Sperrt diesen triebtäter Lebenslänglich weg.
An der Schule angekommen war in der Aule ein Gedenkplatz hergerichtet, mit Blumen, Briefen, Plakaten, und einem großen Foto von Hannah, und ich muss sagen, das ich (ein sehr emotionsloser Mensch, der sowas wie weinen usw. kaum tut und sich gut im Griff hat) des öfteren den Tränen nahe war, allein wegen der Eindrücke die auf einen gewirkt haben. So viele Menschen die trauerten. Es war... ja es war überwältigend.
Emotionen die ich während des Marsches verspürte waren nicht nur Trauern, Anteilnahme und Mitgefühl, Es war auch eine gehörige Portion Wut dabei. Wieso tun Menschen sowas? Wieso müssen 14 Jährige Kinder sterben? :'( :'(
Gespeichert

Update: 05. April 2009
www.stadtbahngallery.de.vu
Bernd das Brot
User
Abenteurer
**

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 24


WWW
« Antworten #3 am: September 06, 2007, 16:35:07 »

Trauer um Hannah vereint ganze Region

Mehr als 6  000 Menschen nehmen Mittwochabend am Lichterweg für getötete Schülerin teil.

Oberdollendorf.
Es ist, als wolle sich eine Stadt aus der Schockstarre befreien. Und die Idee gerät zu einer eindrucksvollen Demonstration der Trauer um die 14-jährige Hannah aus Oberdollendorf, die dort vor einer Woche einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel.

Unüberschaubar ist die Menge, die sich im Ortskern von Oberdollendorf versammelt hat. Viele Menschen halten Blumen, Kerzen und Fackeln in den Händen. Die gedrückte Stimmung wird geradezu beklemmend, als sich, über die Cäsariusstraße kommend, der stumme Gedenkzug für Hannah nähert.

Mit ernsten Blicken reihen sich die Wartenden ein, niemand spricht. Auch schriftliche Botschaften bleiben an diesem Abend die Ausnahme. "Wir lieben unsere Kinder. Sperrt die Triebtäter lebenslang ein", steht auf einem der wenigen Schilder geschrieben.

Die drei Schülersprecher, die die Initiative für den Fackelzug ergriffen hatten, führen den Zug an, es folgen das Lehrerkollegium, Mitschüler, Freunde, Nachbarn, Bekannte. Und es sind keineswegs nur Königswinterer, sondern mehr als 6 000 Menschen aus der gesamten Region, die das Schicksal des Mädchens in den vergangenen Tagen in gleicher Weise berührt hat.

Eindrucksvoll bewiesen haben dies schon am frühen Abend die Staus auf den Straßen aus Richtung Bonn und die vollen Straßenbahnen nach Oberdollendorf - eben jener Linie 66, in der Hannah vor einer Woche zuletzt lebend gesehen wurde.

Das Mitgefühl auf dem Weg von Oberdollendorf zur Schule in Königswinter ist allgegenwärtig. In den Fenstern und auf Gartenmauern haben die Anwohner ebenfalls Kerzen entzündet. Ein stiller Gruß auch an die Eltern und Geschwister Hannahs, mit denen in diesen Tagen eine ganze Region fühlt. "Wir trauern mit Euch!", ist auf einem Plakat am Straßenrand ebenso zu lesen wie in den Gesichtern der unzähligen Menschen.

Dann nimmt der Lichterweg die letzten Kurven um die Schule. Vielen jungen, aber auch älteren Menschen laufen die Tränen über die Wangen. Die aufgestellten Kerzen bilden den Namen Hannah. Der Strom der Menschen am Ende der Straße reißt auch nicht ab, als die ersten Teilnehmer die Aula bereits wieder verlassen haben.

Dort ist ein großes Bild von der Mitschülerin aufgestellt, umgeben von Kerzen und all den Blumen, die dort am Abend niedergelegt werden. Viele Mädchen weinen und nehmen einander in den Arm. Die Fassungslosigkeit wird bleiben. Aber die Trauer vereint eine ganze Region.

Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10001&detailid=353585



http://www.trauerbuch-hannah.de.vu/

Ich hoffe es Äußert sich auch mal jemand anders als ich zu diesem Thema.
Gespeichert

Update: 05. April 2009
www.stadtbahngallery.de.vu
LeeveJung
Gast
« Antworten #4 am: September 06, 2007, 18:29:32 »


Ich habe in unser aller Namen einen Eintrag in das Trauerbuch
für Hannah http://www.trauerbuch-hannah.de.vu/ gemacht.

Ich kann wirklich nur hoffen , das man den oder die Täter schnell zu fassen bekommt !!!!!!!!!!!

Gespeichert
Bernd das Brot
User
Abenteurer
**

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 24


WWW
« Antworten #5 am: September 06, 2007, 21:54:44 »

Danke für eute Anteilnahme. Heinz, das hast du sehr schön geschrieben, danke.
Gespeichert

Update: 05. April 2009
www.stadtbahngallery.de.vu
LeeveJung
Gast
« Antworten #6 am: September 09, 2007, 12:14:28 »

Hier nochmal, für alle, den Text, welchen ich in Hannah's Truaerbuch gesetzt habe


Eingetragen am:  6.9.2007 18:21:18

Name:                 Das Team, die RVK-Busfahrer und die User der www.quasselbox-gl.de (geschrieben vom Admin)

Nachricht:         Wir alle sprechen der Familie, den Feunden und Bekannten unser tiefstes Mitgefühl aus. Gerade wir,
                          die immer bedacht sind alle "sicher" an Ihr Fahrziel zu bringen sind sehr bestürzt das es dann auf
                          dem kurzen Weg nach Hause zu so einer Tat kommen konnte. Wir wünschen allen Betroffenen viel
                          Kraft um diese schwere Zeit durchzustehen und hoffen, dass der Täter sehr schnell gefasst wird
                          und seiner gerechten Strafe zugeführt wird.
Gespeichert
LeeveJung
Gast
« Antworten #7 am: September 15, 2007, 18:56:56 »


Mordfall Hannah: 25-Jähriger gesteht

Täter mit Speichelprobe überführt

Königswinter (ddp-nrw).
Der Mord an der 14-jährigen Hannah aus Königswinter ist aufgeklärt. Gut zwei Wochen nach der Tat nahm die Polizei einen 25 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Der Mann habe gestanden, das Mädchen zunächst vergewaltigt und dann erstochen zu haben, teilte die Polizei Bonn am Donnerstag mit. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler mithilfe einer Speichelprobe.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich der Polizei zufolge um einen tschechischen Staatsbürger, der seit rund fünf Jahren in Deutschland lebt. Im Ortsteil Oberdollendorf, wo er am Mittwochnachmittag in seiner Wohnung festgenommen worden war, hatte er zuletzt als selbstständiger Fahrzeug- und Objektreiniger gearbeitet. Der nicht vorbestrafte Mann sitzt jetzt wegen Verdachts auf Mord und Vergewaltigung in Untersuchungshaft.

Nach eigener Darstellung habe der 25-Jährige Hannah zunächst vergewaltigt und dann durch mehrere Messerstiche getötet, berichtete der Leiter der Mordkommission, Michael Brück. Der Mann habe dem Mädchen aufgelauert, kurz nachdem es am Abend seines Verschwindens zuletzt beim Ausstieg aus einer Straßenbahn gesehen worden war. Dann habe er die 14-Jährige zu einem Busparklatz in der Nähe geschleppt und geknebelt sowie gefesselt.

In dem leerstehenden Bus fiel der 25-Jährige den weiteren Polizeiangaben zufolge über das Mädchen her. Durch seine Arbeit als Fahrzeugreiniger habe er Zugang zu den Bussen gehabt. Dann habe er das Mädchen außerhalb des Busses erstochen. «Das Opfer ist verblutet», sagte Brück. Am ganzen Körper und im Gesicht habe Hannahs Leiche Stichwunden aufgewiesen.

Die Leiche habe der Täter dann in einem Gebüsch auf dem benachbarten Gelände eines Autohauses versteckt, wo die Tote Tage später gefunden worden war, sagte die Polizei weiter. Der Täter habe sich dann an einer Waschgelegenheit auf dem Busparkplatz gesäubert und sei mit dem Fahrrad nach Hause gefahren.

Zum Hintergrund der Tat sagte der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft, Fred Apostel, bei dem Mann handele es sich «um einen Homosexuellen, der einmal Lust auf eine Frau hatte». Über seine Homosexualität habe der Festgenommene während des Verhörs berichtet. Sein Opfer habe er nach bisherigem Ermittlungsstand offenbar rein zufällig ausgewählt.

Auf die Spur des Mannes kam die Polizei über die DNA-Analyse. Die DNA der Speichelprobe, die der 25-Jährige laut Polizei freiwillig abgab, deckt sich mit den DNA-Spuren, die die Ermittler am Tatort und an Hannahs Leiche gefunden hatten. Darüber hinaus habe der Mann Angaben zur Tat gemacht, die nur dem Täter bekannt sein könnten, berichtete Brück weiter.

Bei der Suche nach dem Täter wertete die Polizei nach eigenen Angaben 359 Spuren aus und überprüfte 500 Personen. Außerdem wurden 152 Speichelproben untersucht. Apostel würdigte die Arbeit der Ermittler, die unter sehr großem Druck gestanden hätten: «Es ist eine Genugtuung, dass es gelungen ist, hier zu einem Erfolg zu kommen.»

Hannahs Beerdigung findet am Freitag im engsten Familienkreis statt. Mit der Festnahme des mutmaßlichen Täters bestehe die Hoffnung, dass die Region wieder zur Normalität zurückfinden könne, sagte Bonns Polizeipräsident Wolfgang Albers.
(13.9.2007)



Quelle: http://www.internetcologne.de/cms//artikel.php/8/37611/artikel.html
Gespeichert
LeeveJung
Gast
« Antworten #8 am: September 15, 2007, 18:58:40 »


Ermordete Hannah in Königswinter beigesetzt

Trauerfeier fand im engsten Kreise statt


Königswinter (ddp-nrw).
Die vor rund zwei Wochen ermordete Hannah ist am Freitag im Familien- und Freundeskreis auf dem Waldfriedhof in Königswinter beigesetzt worden. Auf Wunsch der Angehörigen war der Friedhof für die Dauer der Trauerfeier für die Öffentlichkeit gesperrt worden.

Die 14-jährige Schülerin war nach einem Besuch bei ihrem Freund überfallen, vergewaltigt und durch zahlreiche Messerstiche getötet worden. Am Mittwoch hatte die Bonner Mordkommission einen 25-jährigen Mann festgenommen, der die Tat inzwischen gestanden hat.
(14.9.2007)



Quelle: http://www.internetcologne.de/cms//artikel.php/8/37648/artikel.html
Gespeichert
Zicke
User
Foren AS
*********

Karma: 2
Offline Offline

Beiträge: 879



« Antworten #9 am: September 26, 2007, 18:37:46 »


Ich habe in unser aller Namen einen Eintrag in das Trauerbuch
für Hannah http://www.trauerbuch-hannah.de.vu/ gemacht.
Ich kann wirklich nur hoffen , das man den oder die Täter schnell zu fassen bekommt !!!!!!!!!!!



Danke Dir das find ich total lieb von dir das du das gemacht hast!!!
Echt Danke!
Gespeichert

Eure
    Zicke
Maus21
User
Schelm
****

Karma: 0
Offline Offline

Beiträge: 121



« Antworten #10 am: September 26, 2007, 20:41:03 »

haben sie den Täter nicht schon???Meiner Meinung hat sich doch einer gestellt, oder nicht???
Gespeichert

atrsc2003
den Individuellen Titel weiß ich noch nicht:-)
Administrator
Foren Legende
************

Karma: 3
Offline Offline

Beiträge: 3402



WWW
« Antworten #11 am: September 27, 2007, 09:31:24 »

Hay!

Traurig aber wahr. Ich kann es kaum glauben was ich erfahre und lese. Und dieser Mensch, der es doch tatsächlich gewagt hat, kommt in einigen Jahren wieder raus, und das war`s?

Ich finde es klasse das Heinz in unserem Namen etwas verfasst hat, und kann ohne meine Stimme zu erheben nur darauf Antworten das es im Leben irgendwann mal jeden trifft, "jeder", jeder bekommt seine gerechte Strafe.Irgendwann. irgendwo.

Mehr kann und möchte ich dazu nicht sagen.

Gruß
     (sehr traurig)
Andreas
Gespeichert

Gruß
   Andreas
Zicke
User
Foren AS
*********

Karma: 2
Offline Offline

Beiträge: 879



« Antworten #12 am: September 30, 2007, 11:18:04 »

So ist es da gebe ich dir mal Recht das dauert nur bis man das bekommt was man verdient hat, den der Typ der sollte sein Leben lang hinter Gittern bleiben!! Das ist so schrecklich was mit Hannah passiert ist!!!

Bis bald
eure Zicke
Gespeichert

Eure
    Zicke
Hippenhardter Jung
Gast
« Antworten #13 am: September 30, 2007, 11:43:04 »

Nur hinter Gitter? Schade dass unser Gesetz keine andere Strafen erlaubt.
Solche Typen sollten leiden müssen, da wäre selbst die Todesstrafe zu milde, da sollte man die Folterstrafe wie im Mittelalter einführen. Man sollte eigentlich nicht so denken, aber wenn sich solche abartigen Typen an wehrlosen Kindern vergehen, da kommen einem schon mal solche Gedanken. Ich jedenfalls würde mich freiwillig als Vollstrecker melden, immer mit dem Gedanken es hätte auch mein eigenes Kind sein können, was diesem Typen zum Opfer gefallen wäre. Angry Angry Angry Angry
Gespeichert
Miss Marple
Assistent
Foren Legende
************

Karma: 7
Offline Offline

Beiträge: 4226


In der Ruhe liegt die Kraft!


« Antworten #14 am: September 30, 2007, 12:01:45 »

Das wäre eine gute Idee, ich würde als deine Assistentin mitgehen, ich finde wenn man an alle missbrauchten und getöteten Kinder denkt, kann es keine Gerechte Strafe geben, die all das leid der Hinterbliebenen tröstet.  Angry Angry
Gespeichert

Liebe Grüße 
Eure Miss
Seiten: 1 2 » Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

noch ein Besucherzähler
Besucherzaehler
Quasselbox Hauseigener Teamspeak
Suchen im Internet dann nimm doch Google

Na, der wievielte User bist Du?
Counter
Letzte 5 Shouts:
Mai 03, 2012, 22:06:27
ok, Leute,gute Nacht und immer waagerecht bleiben.
März 31, 2012, 23:11:29
wünsche euch allen eine gute nacht und träumt was schönes
März 20, 2012, 09:57:34
einen schönen Guten morgen wünsche ich Euch Alle  Smiley
Januar 10, 2012, 08:49:30
guten morgen alle hier quasselbox-forum , dieser grüß geht an alle die mich kennen
Januar 07, 2012, 19:43:31
Grüße dich
Mitglieder
Mitglieder insgesamt: 237
Neuester: zaz
Statistiken
Beiträge insgesamt: 27065
Themen insgesamt: 1933
Heute online: 10
Am meisten online: 397
(November 16, 2010, 20:52:33 )
Benutzer online
Benutzer: 0
Gäste: 11
Gesamt: 11
Linktausch.at

Webmaster-Links Ranking - Pagerank Anzeige ohne Toolbar
Linktausch.at

Webmaster-Links Ranking - Pagerank Anzeige ohne Toolbar
| Sitemap
Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006, Simple Machines
TinyPortal v0.9.8 © Bloc
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.319 Sekunden mit 34 Zugriffen.